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Auszeiten mal anders: Macht doch mal blau

Der Druck steigt, der Workload nimmt zu, die Mails verfolgen uns in die Nacht: Was Unternehmen tun, um für die nötige Auszeit gestresster MitarbeiterInnen zu sorgen und deren Kreativität zu fördern.

Wir alle leiden, mehr oder weniger, unter der kollektiven Entgrenzung: Wir sind 24/7 erreichbar, sitzen vor der Netflix-Serie mit dem Smartphone in der Hand und reden mit unseren Kindern, während wir synchron Mails beantworten. In der Firma sind wir unter Druck, der Workload hat massiv zugenommen, die Kollegin ist bereits seit zwei Monaten im Burnout, der Kollege kurz davor. Dass es nicht so weitergehen kann, wissen alle. Einige Unternehmen steuern dieser bedenklichen Entwicklung inzwischen bewusst entgegen.

Sie haben erkannt, dass Auszeiten lebensnotwendig sind: sie stoppen das Hamsterrad, durchlüften unseren Kopf, lassen uns wieder mit uns selbst in Verbindung kommen. Sie führen dazu, dass wir klarer sehen, wo zuvor nur der Nebel der Frustration war. Und: Sie machen uns kreativer. Ideen sprudeln nur so aus den durchlüfteten Gehirnwindungen. Unternehmen rufen laut nach kreativen Köpfen und Innovationstreibern, die neue Märkte erschließen, Produkte kreieren und für Aufmerksamkeit in den Kundensegmenten sorgen.

 

Kreativität braucht Luft, Raum und Zeit.

 

Im Tagesgeschäft, wenn die Teams personell knapp besetzt unter dem Workload ächzen, ist mit Kreativität nicht viel zu machen. Da gilt es, innovativ zu werden:

 

Workations:

Kreativ-Meetings in der Hängematte am Rande des Dschungels, dann das Konzept am Laptop mit Blick aufs Meer schreiben, bevor man mit David aus Sydney und Luisa aus Santa Fe wellenreiten geht? Workations sind weltweit immer mehr im Trend. Nicht nur digitale NomadInnen nutzen sie fürs zeit- und ortsunabhängige Arbeiten, auch Unternehmen kommen langsam auf den Geschmack, ihre Teams in den Urlaub mit Arbeit zu schicken. Auf der Nomad Cruise checken digitale NomadInnen ein, um auf dem Boot miteinander zu arbeiten, neue Projekte zu kreieren. Workations lohnen sich jedenfalls auch für Angestellte, die remote arbeiten: Sie kommen entspannt, mit neuen Ideen und neuen weltweiten Kontakten zurück.

 

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Nicole Thurn

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