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Schau dir in die Augen, Kleines

Neue Herausforderungen, große Veränderungen: Am Anfang von Leadership steht stets eine ordentliche Portion Selbstreflexion. So stellen Führungskräfte die wirklich wichtigen Fragen.

Ich möchte Sie heute mal direkt ansprechen. Ja, genau, Sie. Sie sind möglicherweise gerade in eine Führungsposition gekommen, oder haben schon einige Jahre in leitender Funktion hinter sich. Ziemlich sicher sind Sie gerade mit dem unvermeidlichen T-Wort beschäftigt. Vielleicht versuchen Sie, die Veränderung, die möglicherweise Ihre Rolle durcheinanderwirbelt oder sogar obsolet macht, noch irgendwie zu verhindern. Vielleicht sind Sie aber auch ganz vorne dabei und engagieren sich für den großen Wandel in Ihrem Unternehmen. Weniger Hierarchie, weniger Bürokratie, mehr operative Tätigkeit, das ist vielleicht auch ganz in Ihrem Sinne. Vielleicht haben Sie diesen Wandel sogar angestoßen, da der Druck auf den Märkten groß ist oder das Geschäftsmodell in absehbarer Zeit am Ende ist.

 

Ich wette drauf, dass Sie auf jeden Fall in irgendeiner Form gerade mit Ihrer Rolle beschäftigt sind. Und klar hinterfragen Sie auch: was muss ich ändern? Was kommt als nächstes? Wie soll ich meinen Führungsstil adaptieren und meine Rolle mit neuen Aufgaben füllen?

Was Sie vermutlich wenig überraschen wird: die Antworten müssen Sie sich erst mal für sich selbst geben. Hier hilft Ihnen bestimmt Selbstreflexion. Indem Sie sich selbst die richtigen Fragen stellen, kommen Sie auf ganz neue Antworten. Ziemlich sicher ist Ihnen das auch bewusst. Ziemlich sicher haben Sie dafür aber auch gefühlt viel zu wenig Zeit.  Eine Forschungsstudie der TUM School of Management in München mit dem Titel „The Reflective Leader: Leadership from Developmental Job Challenges”, hat ergeben: Führungskräfte könnten dann die Inhalte von Trainings in ihrem Arbeitsalltag gut umsetzen, wenn sie über Erfolge, Verbesserungsmöglichkeiten reflektierten und selbst Feedback zu ihrer Performance einholen. Allerdings ergab die Untersuchung auch: die wenigsten nehmen sich während des Tagesgeschäfts genügend Zeit für Reflexion. Eine weitere Studie aus dem Jahr 2014 an der Hochschule zeigt: wenn Führungskräfte sich am Ende des Arbeitstages nur 15 Minuten Zeit für Selbstreflexion nehmen, können sie ihre Leistung um 25 Prozent steigern. Dazu gehört: Wie sehen Sie Ihre Rolle als Führungskraft? Was tragen Sie zu Konflikten, zu Unverständnis, zu Widerstand im Team bei?  Wie sehen Sie Ihre Mitarbeiter? Als Erfüllungsgehilfen, als Untergebene oder als Mitgestalter?

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Nicole Thurn

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