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Virtuelle Zusammenarbeit: Bitte nicht schon wieder!

Mails, Collaboration App, Intranet und Video-Telefonie – Mitarbeiter fühlen sich von der Vielzahl an Anwendungen überfordert. Die Zusammenarbeit im Team leidet darunter. Es gilt: weniger ist mehr.

©Jeshoot.com/Unsplash.com
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Dieses Tool ist wie ein Leistungssportler, dem man zwei Flaschen Rotwein verabreicht hat: ambitioniert, aber unverständlich“, klagt der Kollege. Viele Unternehmen, die effizienter und vor allem effektiver in der Zusammenarbeit werden wollen, setzen auf digitale Tools – und überfordern damit ihre Mitarbeiter. Nicht nur, weil so manches Tool ambitioniert und unverständlich scheint, sondern weil da noch das Intranet ist, in dem der CEO seine Transformationsgelüste verlautbart. Und das Outlook mit den Mail-Tsunamis der Kollegen und Kunden. Und die abgehalfterte Software aus dem Geburtsjahr von Marc Zuckerberg, die man mit Urlaubsanträgen und Zeiterfassungsdaten füttern muss. Die Folge: Allgemeine Verunsicherung und Genervtheit der Mitarbeiter, die sich rasch für mehr oder weniger subtilen Widerstand erwärmen und lustlos aneinander vorbei kommunizieren. Am produktivsten sind dann nur die laufenden Kosten für das digitale Durcheinander. Was also tun?

Tools für eine bessere Zusammenarbeit: Abchecken und ausmisten

Klar ist: die Art der Zusammenarbeit muss zur bestehenden Unternehmenskultur passen. Bevor man neue Lösungen erwägt und alte verabschiedet, ist es wichtig, den Status quo der virtuellen Zusammenarbeit zu erheben: wie arbeiten und wie kommunizieren die verschiedenen Projektteams und Abteilungen miteinander? Wo gehen Zeit, Energie und Ressourcen verloren? Was benötigen die Mitarbeiter tatsächlich? Und wie sollen und vor allem wollen sie künftig zusammenarbeiten? Es schadet hier übrigens nicht, die Mitarbeiter nach ihrer Meinung zu fragen.

Manchmal ist es sinnvoll, Collaboration Tools mit freiwilligen Mitarbeitern zu testen und nach und nach einzuführen. Wichtig ist jedenfalls die Sensibilisierung und ermutigende Heranführung durch die Führungskräfte. Letztlich ist es so wie beim Kleiderschrank zuhause: wenn man Neues kauft, muss das Alte irgendwann weg. Ausmisten unattraktiver und unnötig gewordener Anwendungen ist dann angesagt.

 

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Nicole Thurn

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