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#dieZeitdanach: Richtung Zukunft durch die Krise

Zu Beginn der Corona-Krise riefen wir zur Blogparade #dieZeitdanach auf. Einige ExpertInnen und VordenkerInnen haben sich dazu Gedanken gemacht. Das Fazit: Einiges wird anders. Oder?

© Pixabay
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Bereits Mitte März haben wir an dieser Stelle zur Blogparade #dieZeitdanach aufgerufen. Wir wollten wissen: Was sind die Zukunftsszenarien, mit denen wir uns unbedingt auseinandersetzen sollten? Ist Pessimismus oder Optimismus vorherrschend? Welche neuen Konzepte der Arbeit, des Wirtschaftens und der Gesellschaft brauchen wir in der Zeit "nach Corona" (sofern ein "Danach" überhaupt auszudenken ist)? Antworten wird uns die Zeit geben, wir wollten einfach mal zum Nachdenken anregen. 

Hier geht's zum Auftakt-Artikel!

 

Uns haben einige sehr spannende Blogartikel erreicht. "It's time for New Work", titelt Transformationsexperte Hendrik Epe von Ideenquadrat.org seinen Blogbeitrag.  "Corona hat uns und die Wirtschaft nicht die Schwelle hinuntergetragen, sondern die Schlucht hinabgestürzt." Er ist sich sicher, dass nach Corona nichts mehr sein wird wie es zuvor war und viele menschen bei Null anfangen müssen, dass sich aber auch ganz neue Möglichkeiten der Digitalität und Konnektivität auftun werden. Hendrik bezieht sich auch auf Frithjof Bergmanns "New Work", das ja mehr war als das, was viele Unternehmen heute darunter verstehen - nämlich ein Gesellschaftskonzept, das verschiedene Formen von Arbeit - von Sinn über Erwerbstätigkeit bis Selbstversorgung - impliziert. Hier geht es zu Hendrik Epes lesenwerten Beitrag, der eine Parallele zwischen dem Ausgangspunkt von Bergmanns Konzept, der Massenarbeitslosigkeit bei General Motors in der Kleinstadt Flint - und der coronabedingten hohen Arbeitslosigkeit zieht: www.ideequadrat.org/new-work-corona

 

Auch die Kommunikationsexperten Julia Collard und Sven Schnitzler von Doppeltspitze haben sich Gedanken gemacht, wie es nach der Corona-Krise weitergehen könnte. Sie fanden sich mitten in der Krise, als nach und nach Aufträge und Live-Events wegbrachen, bei der Umsetzung eines digitalen Kindergartens wieder (tolles Engagement übrigens!) und kämpften wie wir alle mit dem sozialen Vakuum des fehlenden realphysischen Kontakts mit anderen Menschen. Ihr wichtiges Fazit: Die Glokalisierung, also die weltweite Vernetzung und gleichsam lokales Handeln, muss zum zentralen Thema werden. doppeltspitze.de/im-doppel-durch-die-krise

 

 

Sinn als Wettbewerbsfaktor

Managementdenkerin und Speakerin Anne M. Schüller hat sich drüben bei LinkedIn Gedanken zum Thema Purpose post-Corona gemacht. 

Sie meint: Unternehmen, die sich gierig an den Hilfstöpfen laben, die andere bitter nötig hätten, werden von den KundInnen künftig abgestraft. 

Der Corporate Purpose, also das soziale, gesellschaftliche und sinnstiftendes Engagement des Unternehmens wird zum Wettbewerbsfaktor:

www.linkedin.com/pulse/post-corona-verlangt-einen-neuen-corporate-purpose-anne-m-sch%25C3%25BCller/

Im Beitrag "Es ist die Zeit der Street Smarts" prognostiziert Anne M. Schüller, dass Unternehmen ihr Mindset durch die Krise verändern - und so wendiger, agiler, unkonventioneller im Denken und Handeln sein. Demagogen und Autokraten hätten demnach ausgedient - hoffen wir's!

www.zukunftderarbeit.de/2020/04/07/es-ist-die-zeit-der-street-smarts/

 

"The New Normal" - was ist das eigentlich? Dieser Frage sind die KollegInnen von Talee, der Vernetzungsplattform von Unternehmen, nachgegangen. Anlässlich der Blogparade #dieZeitdanach haben sie sich sogar in einer virtuellen Team-Session mit der Zukunft auseinandergesetzt.  blog.talee.de/the-new-normal/

 

Im Blogartikel "Führung im New Normal - jetzt aber wirklich!" beschreibt Martina Dopfer von mynd:way, warum Führen auf Augenhöhe für nachhaltige Digitalisierung so wichtig ist - und dass man im ersten Schritt mit allen Mitarbeitern diskutieren muss, was Digitalisierung denn für sie bedeutet: "Der Austausch auf Augenhöhe mit jungen Kolleg*innen, die Einladung zum offenen Brainstorming – gern auch digital – kann Türen aufzeigen, bswp. für neue Initiativen oder Projekte, die man im Silo lange nicht sehen konnte. Neue Dialogformate – ob digital, analog oder hybrid – geben die Chance, Zukunftskompetenzen wie Empathie, Offenheit und Veränderungsbereitschaft zu trainieren, während man parallel zusätzlich die Technologie-Kompetenzen schärft. Und wer dann im Zoom Meeting doch mal falsch klickt: Keine Sorge. So schnell macht keiner das Internet kaputt." myndway.com/fuhrung-im-new-normal

 

Pierre Kurby beschäftigt sich in seinem Beitrag 4 Forderungen für eine Welt nach Corona mit einer möglichen besseren Zukunft. Unternehmen sollten das Home Office als eine Möglichkeit neben dem Präsenzarbeitsplatz anbieten. Restaurants sollten weiterhin Lieferangebote machen! (Es würde den Markt, der viel Pizza und Burger kennt, bereichern.) Die Digitalisierung sollte weiter vorangetrieben werden. Und wir, wir sollten uns weiterhin nach unseren Mitmenschen erkundigen." Word. Die Zukunft beginnt jetzt - und es liegt an uns, sie zu gestalten.

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Nicole Thurn

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