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CoffeeCall bringt die virtuelle Kaffeepause ins Home Office

NEW WORK ENABLER. Weg vom Bildschirm, auf zum Kaffeetratsch mit Kolleg*innen: die Smartphone-App CoffeeCall bringt Menschen im Home Office zusammen – Spaß und Überraschung garantiert. (Anzeige)

Lucia Burtscher ist Co-Gründerin des  Schweizer Startups Talent Maps.  Ihr neues Baby CoffeeCall setzt auf Mitarbeiterbindung, die Spaß macht (@ Talent Maps)
Lucia Burtscher ist Co-Gründerin des Schweizer Startups Talent Maps. Ihr neues Baby CoffeeCall setzt auf Mitarbeiterbindung, die Spaß macht (@ Talent Maps)

 

Den meisten Menschen im Home Office fehlt es an einer Sache: dem Tratsch mit ihren Kolleg*innen. 70 Prozent der Home Office Worker vermissen informelle Kontakte, wie eine Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz und der GFS Bern ergeben hat. Gerade die zufälligen Begegnungen im Job, der lockere Tratsch zwischendurch wirken sich laut Harvard-Studien positiv auf unser Wohlbefinden aus. Mit der Pandemie ist hier ein Vakuum entstanden: Laut der Netzwerkforscherin Marissa King im Harvard Business Review sind unsere privaten und beruflichen Netzwerke durch die Corona-Pandemie um 16 Prozent geschrumpft – schlicht, weil wir sie nicht pflegen.

Das will das Schweizer Startup Talent Maps jetzt mit ihrer neuen Smartphone-App CoffeeCall ändern: „Unser ursprüngliches Produkt war eine digitale Talent-Karte für Unternehmen, angelehnt an Google Maps. Dort gab es einen Kaffeetassen-Button, über den Kolleg*innen kontaktiert werden konnten“, erzählt Lucia Burtscher, Co-Gründerin des Schweizer Startups Talent Maps. Dieser Button erwies sich als besonders beliebt: „Dadurch sind wir auf die Idee gekommen, CoffeeCall zu entwickeln“, sagt Lucia.

 

Wozu braucht es eine App, wenn doch schon viele Teams in virtuellen Cafés via Videokonferenz über Kind, Hund und Sport reden? „Wenn man mehrere Gruppen-Meetings via Videocall täglich hat, wird es anstrengend“, so Lucia Burtscher. Die Gespräche in der Gruppe ermüden, wieder sitzt man vor dem Bildschirm, wieder im vielleicht rückenschmerz-verursachenden Stuhl, wieder mit denselben Leuten. Lucia und ihr Team wollten das informelle Erlebnis mit CoffeeCall so realitätsnah wie möglich digitalisieren – und die Menschen zum Ortswechsel bewegen: „Die Smartphone-App bringt einen dazu, aufzustehen und sich tatsächlich eine Tasse Kaffee oder Tee zu holen, sich auf die Terrasse oder in den Park zu setzen“, sagt Lucia.

 

 

Anruf per Zufallsprinzip

In der Regel entscheidet der Zufall darüber, wen wir an der Büro-Kaffeemaschine treffen. Das ist auch das Prinzip von CoffeeCall: Man startet den Anruf via Button – wer am anderen Ende abhebt, ist eine Überraschung. „Von der Führungskraft einer anderen Abteilung bis zum CEO könnte es jeder sein, der sich für die App angemeldet hat“, sagt Lucia.

 

Statt anstrengender Gruppencalls liegt der Fokus auf dem persönlichen Austausch unter vier Augen – abseits beruflicher Diskussionen: „Wir sehen im virtuellen Anruf sogar einen Vorteil: wir treffen Menschen, die wir an der Kaffeemaschine im Büro nie treffen würden – beispielsweise aus internationalen Standorten.“ Damit das Gespräch mit einer womöglich fremden Person nicht zur Hürde wird, hilft die App mit Conversation Starters auf die Sprünge: Was ist dein Lieblingsbuch? Planst du bereits deinen Sommerurlaub? Da kann es schon passieren, „dass Chen aus Peking deinen Anruf entgegennimmt und ihr euch über eure Lieblingsbücher austauscht“, sagt Lucia. Ein CoffeeCall soll eine Auszeit bieten, den Kopf frei machen und Inspiration, Freude und neue Ideen bringen. Das wiederum bringt neuen Schwung und Motivation für die nächste Arbeitsphase. Vom Arbeiten abhalten soll CoffeeCall aber nicht: Ein Anruf endet in der Regel nach zehn Minuten automatisch –  ein Countdown weist auf das Gesprächsende hin. „Die unangenehme Situation, das Gespräch beenden zu müssen, kommt so gar nicht auf“, so Lucia.

 

Im Software-Unternehmen Sherpany wird CoffeeCall bereits erfolgreich genutzt: „CoffeeCall ist eine kreative, innovative Idee, die gerade in unserem Remote-Setup die Zusammenarbeit im Team wirklich fördert – unsere Mitarbeiter*innen lieben Apps und sie lieben CoffeeCall“, erzählt Tania Thiebach, CFO von Sherpany. Sie hat die Mitarbeiter*innen via Slack auf CoffeeCall aufmerksam gemacht und im Newsletter des „People“-Teams darauf hingewiesen. Auch im Onboarding wird CoffeeCall bei Sherpany genutzt, sagt die CFO: „CoffeeCall hat uns sehr dabei geholfen, einem neuen Mitarbeiter die Sherpany-Kultur nahezubringen. Ich selbst hatte mit ihm einen CoffeeCall, als er erst drei Tage in unserem Unternehmen war“, erzählt sie. „Unser Gespräch war sehr intensiv und gut und der neue Mitarbeiter positiv überrascht, unsere Kultur mit den flachen Hierarchien gleich in der ersten Woche so persönlich zu erleben.“ Tania empfiehlt die App gerade für „moderne Tech-Firmen, weil die App ideal ist, um kulturelle Unterstützung zu geben und den Zusammenhalt durch das Netzwerken und Socializing zu fördern.“

 

Genau das wollen Lucia Burtscher und ihr Team möglichst vielen Menschen ermöglichen. Die ersten 10.000 Anrufe sind kostenlos. Der Vorteil: „Jeder kann im Unternehmen mit der App starten und Kolleg*innen einladen, es braucht kein Rollout von oben. Wir empfehlen aber, dass möglichst viele Mitarbeiter*innen mitmachen.“ Schließlich soll der Spaß wieder ins Unternehmen zurückkehren.

 

Hier geht's zur kostenlosen CoffeeCall-App! www.coffeecall.com oder scanne die App per QR Code!

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Nicole Thurn

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