· 

CHC Summit 2022: Die Zukunft der Arbeit braucht unternehmerisches Denken

Online-Event. Der CHC Summit 2022 geht am 5. Mai 2022 über die virtuelle Bühne: ein inspirierender, kostenfreier Nachmittag zu Future of Work und Entrepreneurship mit Keynotes, Talks und Workshops zum Mindset der Zukunft, guten Arbeitgebern und "guten" Krisen. 

 

© Pixabay
© Pixabay

Die Zukunft der Arbeit hat längst begonnen und eines steht fest: es gibt viel zu tun, um sie proaktiv zu gestalten. Einen Kick in die richtige Richtung gibt es am 5. Mai für Entscheider*innen und HR-Manager:innen, wenn der CHC Summit 2022 seine Pforten öffnet. Veranstaltet wird er von der Wiener Beratungsagentur Corporate Health Consulting. Die englischsprachige Online-Konferenz findet kostenlos statt und ist dem unternehmerischen Mindset und der Zukunft der Arbeit auf der Spur. Kurzweilig ab 16 Uhr gibt es Keynotes von Nadene Joy, der Gründerin des globalen Movement of Hope – und von Hoffnung können wir derzeit ja nicht genug bekommen. Sie ist global als Beraterin unterwegs und wird skizzieren, was den Arbeitgeber der Zukunft attraktiv macht. Stephan Poschik, CEO von Corporate Health Consulting, wird eine Keynote zu "Never waste a good crisis" halten, Katharina Schnitzler, Management Consultant bei CHC, wird über "The only constant in life is change" sprechen.

Im Überraschungs-Panel werden Erfolgstipps aus der Praxis geteilt. Im Fokus stehen Netzwerk und Erfahrungsaustausch zu den Themen "Entrepreneurship" und "Future of Work". Es wird einen Experten-Talk zum "hybrid office" ebenso geben wie eine Keynote zur Digitalisierung und einen Workshop zum richtigen Mindset für die Zukunft der Arbeit.

Die Sessions werden parallel für B2B und B2C abgehalten, das heißt es ist für Unternehmen und Endkund*innen jede Menge Inspiration und Wissenswertes dabei. 

 

Tickets gibt es hier kostenlos: CHC Summit 2022

Nachschau: HR Future Night 2021

Am 11. November 2021 veranstaltete CHC die HR Future Night unter dem pointierten Motto "Warum Diversity uns den Arsch retten wird". Für Initiator und CEO von CHC, Stephan Poschik sei Inklusion und Diversity Themen, die gerade durch die pandemiebedingte Home-Officierung einen essentiellen Stellenwert für die neue Arbeitswelt bekämen: "Mit dem Umzug in das Home Office spricht wirklich nichts mehr dagegen, auch Menschen mit Handicaps in die Arbeitsorganisation zu integrieren. Durch unterschiedliche Kulturen, Altersgruppen, Geschlechter ist so viel mehr an neuen Impulsen und Sichtweisen in den Unternehmen möglich. Umgekehrt wissen wir, dass man den Unternehmen mit Stellenbesetzungen von immer denselbem Typus Scheuklappen aufsetzt. Wenn es gelingt, eine harmonische Kultur der Vielfalt zu etablieren, hat man nicht nur viel Bereicherndes in den Unternehmen, sondern auch größere Business-Erfolge." 

 

Speaker*innen zu Diversity und Inklusion berichteten aus ihren Erfahrungen und auch aus der eigenen Betroffenheit heraus: Talente- und Kommunikationscoach Stefan Tury etwa hängte seinen Job "als Beamtenforelle" an den Nagel und war gerade auf dem Sprung in die Selbstständigkeit, als er mit der Diagnose "Multiple Sklerose" konfrontiert wurde: "Ich habe viele Hürden bewältigt und rede mich nicht auf meine Krankheit hinaus. Ich setze auf das Prinzip Selbstverantwortung", erzählte der Erfinder des "Talentogramms" in seinem bewegenden Talk, das Organisationen dabei hilft, Talente zu identifizieren. Susann Omondi berichtete von ihrer schwierigen Jugend in Nairobi, als ältere Männer ihr anboten, ihr Schulgeld für eine Heirat mit ihr zu bezahlen. "Als ich nach Deutschland kam, dachte ich, endlich zählt meine Leistung", sagte sie. Doch bald wurde sie mit Rassismus konfrontiert. Trotz Kind und Nebenjob schloss sie ihr Studium mit Bestleistung ab und wurde dennoch für einen Job abgelehnt, "weil der Kunde meines neuen Arbeitgebers mich nicht akzeptiert hat." Sie plädierte für mehr Einzigartigkeit in den Unternehmen, für safe spaces, in denen Menschen sich zeigen könnten, wie sie sind – und für einen internen Dialog über Ethik und Vielfalt. Marlette Jackson von VirginPulse hob hervor, dass globale D&I-Strategien auch auf lokale Gegebenheiten eingehen müssten, wie etwa auf die Zeitzonen bei globalen Team-Meetings. Paria Rajaj von ModelExpand pochte auf einen stärkeren Fokus auf Big Data, um Gleichstellung und Inklusion umzusetzen: "Oft werden Daten zu Beförderungen und Vergütung in den Unternehmen gar nicht erhoben", doch nur so könne Ungleichheit aufgedeckt werden.

Mit dabei waren auch HR-Expertin Martina Hofer-Moreno, Bernhard Ehrlich, der sich mit der Initiative "10.000 Chancen" für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund auf dem Arbeitsmarkt einsetzt, und Managementberater Flooris van der Walt. Schirmherr des Events war EU-Wirtschaftssenator Marco Scherbaum, der als Gründer von "Health for all" Gesundheitskonzepte in Unternehmen bringt.

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0
Nicole Thurn

Willkommen auf meinem Blogzine!

 

Mein Name ist Nicole Thurn und ich freue mich, dir Inspirationen, Impulse und Erfahrungen aus der Welt des Neuen Arbeitens zu liefern. Du suchst mehr Sinn, mehr Motivation, mehr Entfaltung im Job? Oder willst dich über frische, neue Ansätze zu Leadership und Zusammenarbeit informieren? Dann bist du hier genau richtig.  Ich bin gespannt auf deine Anregungen und dein Feedback, schreib mir auf nicole@newworkstories.com

Wenn du mehr über mein "Warum" wissen willst, klicke hier.  Viel Spaß beim Reinschmökern!


Blogheim.at Logo